Buchen Sie Ihr Hotelzimmer direkt mit Bestpreisgarantie.

und die flexibelste Stornierungsrichtlinie

Een oude kaart van Hoeven

Im Jahr 1282 schenkte Arnoud van Leuven, Herr von Breda, der Abtei St. Bernhard in Hemiksem bei Antwerpen 100 Hoeven. Daher rührt der Name des Dorfes Hoeven. Unweit von Hoeven wurde ein abgelegener Bauernhof errichtet. Dieser lag etwas höher als die umliegenden Gebäude, auf dem Hügel Donk.



Die Ländereien der Brüder sind größtenteils sumpfig und werden entwässert. Dadurch sind die Polder zwischen Hoeven und dem Fluss Mark ausgetrocknet. Die entstandenen Polder sind sehr fruchtbar und eignen sich hervorragend für die Landwirtschaft. Bauern, die diese Ländereien nutzen wollten, mussten den Brüdern des abgelegenen Hofes einen Zehnten entrichten. Die Brüder leben weitgehend autark von diesem Zehnten und dem, was sie selbst anbauen.

Geschichte

1282: Hoeven wird gegründet.

Ab dem 16. Jahrhundert begannen unruhige Zeiten. Während des Achtzigjährigen Krieges besetzten die Spanier Bovendonk. Nach einem Brand wurde Bovendonk 1596 wiederaufgebaut. Fünfundvierzig Jahre später wurde ein Neubau errichtet. Daraufhin entbrannten Streitigkeiten zwischen der Republik und der Abtei über das Eigentum. Schließlich ging das Eigentum wieder an den Bischof von Antwerpen zurück. 1795 besetzten die Franzosen Bovendonk, sehr zum Unmut der Katholiken, die das Anwesen fünf Jahre später zurückerhielten. Mit Napoleons Machtergreifung in Frankreich fiel Bovendonk erneut in französische Hände. 1813 bestieg Wilhelm I. den Thron und stellte die bischöfliche Autorität über Bovendonk wieder her.



1798: Das reiche katholische Leben

1798 erhielt Breda sein erstes Knabenseminar, in dem Priester ausgebildet wurden. Dies geschah im Rahmen des neu gegründeten Bistums Breda. Apostolischer Vikar Adrianus van Dongen war für den Aufbau und die Vorbereitung dieses neuen Bistums verantwortlich. 1816 zog das Seminar auf Anraten des Apostolischen Vikars nach Bovendonk um. Der Rektor des Seminars, Johannes van Hooijdonk, wurde später erster Bischof von Breda und nahm seinen Sitz in Bovendonk ein.

Mit der Gründung des Bistums Breda im Jahr 1853 wurde die Priesterausbildung dem Bischof von Breda unterstellt. 1892 erwarb das Bistum die Gebäude und das Land, die sich damals noch im Besitz des niederländischen Staates befanden, für knapp 14.000 Gulden.

1561: Eine Zeit der Kriege beginnt.

Een luchtfoto van Bovendonk uit 1931
De voorgevel van bovendonk met bosrijke omgeving

Im Herbst 1895 erhielt Petrus JH (Pierre) Cuypers den Auftrag, ein völlig neues Kloster zu entwerfen. Das alte Seminargebäude und das Bischofshaus wurden abgerissen und ein neues neugotisches Gebäude errichtet. Dieses wurde 1907 zunächst eingeschränkt genutzt und im September 1908 fertiggestellt.


Aufgrund sinkender Bewerberzahlen wurde das Gebäude 1967 geräumt, die wertvollen Bücher an die Freie Universität Amsterdam gebracht. Elf Jahre lang stand es leer. Einige Idealisten um Toon Hommel gründeten eine Ordensgemeinschaft, die die Grundlage für Aufnahmegruppen bildete. Daraus entstand 1983 die Initiative, eine neue Form der Priesterausbildung für berufstätige, ältere Kandidaten einzuführen: ein berufsbegleitendes Programm.


1990 begann man mit der Professionalisierung und Kommerzialisierung des Gebäudebetriebs. Die Betreibergesellschaft (BV) verpachtet das Gebäude nun zur Nutzung als Konferenzzentrum und Hotel.


In Bovendonk finden das ganze Jahr über geführte Touren* statt. Während der Tour taucht ein begeisterter Lokalhistoriker tiefer in die bemerkenswerte Geschichte von Bovendonk ein.


Für Gruppen ab 10 Personen werden Führungen angeboten. Diese sind auf Anfrage erhältlich.

1561: Eine Zeit der Kriege beginnt.

Fordern Sie Ihre Tour an